Shorin- Te Ryu

Die in unserer Schule  unterrichtete Kampfkunst nennt sich Shorin- Te Ryu.

 

Das von den beiden Großmeistern Silvia und Mario v. Röhl gegründete und durch sie  entwickelte Shorin-Te Ryu stellt eine Symbiose aus dem ursprünglichen Okinawa-Karate, den Kampfkünsten der berühmten Shaolin-Mönche, sowie verschiedener Aspekte der philippinischen Kampfkünste dar.

 

Hierbei konnten die beiden Stilgründer (Soke) über viele Jahre hinweg von mittlerweile leider mehrheitlich verstorbenen Großmeistern der verschiedenen asiatischen Kampfkünste persönlich lernen.

 

Darüber hinaus lebten Soke Silvia und Mario v. Röhl auch eine Zeit lang in Asien und konnten somit einen tiefen und direkten Einblick in die jeweiligen Kampfkunstsysteme erlangen.

 

Zu ihren langjährigen Lehrmeistern gehörten unter anderem der okinawanische Großmeister Seifuku Nitta (10. Dan Shorin-Ryu Karate), sowie der philippinische Großmeister Ciriaco "Cacoy" Canete (12. Dan Eskrima, Stilgründer des Cacoy Doce Pares Cebu) und der ehrwürdige Abt des Shaolin-Tempel Deutschland, Großmeister Shi Yong Chuan.

 

Zwischenzeitlich wurde das  Shorin-Te Ryu auch durch die internationale Kampfkunstgemeinschaft und das Deutsche Patent- und Markenamt als eigenständiger, traditionsbasierter Kampfkunststil anerkannt.

Hierdurch besitzen die von den beiden Stilgründern im Shorin-Te Ryu erteilten Graduierungen, Titel und Lizenzen nunmehr eine weltweite Gültigkeit und einen rechtlich geschützten Status.

 

Doch was zeichnet dieses Shorin-Te Ryu nun im besonderen aus, worin unterscheidet es sich zu all den anderen Kampfkunst- und Kampfsportarten ?

 

die beiden Stilgründer mit ihren asiatischen Lehrmeistern,  v.l.n.r. GM Mario v. Röhl, GM Shi Yong Chuan (China), GM Seifuku Nitta (Okinawa), GM Silvia v. Röhl
die beiden Stilgründer mit ihren asiatischen Lehrmeistern, v.l.n.r. GM Mario v. Röhl, GM Shi Yong Chuan (China), GM Seifuku Nitta (Okinawa), GM Silvia v. Röhl

Shorin- Te Ryu ist Selbstverteidigung und Lebensschule.

 

Im alten Okinawa waren die Kampfkünste viel mehr, als eine schlichte Freizeitbeschäftigung. Die Ausübung dieser Künste berührte die Kampfkunstschüler weit mehr als man ahnt und führte häufig zu einer grundlegenden, positiven Veränderung ihres Charakters, wie auch ihrer gesamten Lebenseinstellung.

 

Durch den Weg den ihnen ihre Kampfkunst bot, gelangten die Kampfkunstadepten zu einer tiefen Einsicht des menschlichen Miteinanders und einer grundauf friedlichen und lebensbejahenden Grundeinstellung.

 

Viele dieser sehr wertvollen Eigenschaften des Kampfkunstunterrichtes sind in der modernen Zeit leider zusehends in Vergessenheit geraten und das moderne Karate verfügt heute kaum noch über diese reiche Vielfalt an positiver Lebensschule.

 

Durch das in unserer Schule unterrichtete Shorin- Te Ryu versuchen wir jedoch die Werte und Tugenden der alten Meister des Okinawa- Karate, sowie der legendären Shaolin- Mönche in die Zukunft zu retten.

 

Unser Shorin- Te Ryu eignet sich gerade in den Anfängerstufen als ein hervorragendes Gesundheits- und Aufbautraining für Körper und Geist.

 

Fortgeschrittene Schüler kommen dann zunehmend mit den urtümlicheren und intuitiveren Kampftechniken und den philosophischen Lehren aus der Blütezeit der berühmten chinesischen Kampfmönche des Shaolin- Klosters, sowie der alten Großmeister des Okinawa- Karate und der philippinischen Kampfkünste in Kontakt.

 

Darüber hinaus versuchen wir im Shorin- Te Ryu auch auf die vielfältigen geistigen und esoterischen Aspekte der alten okinawanischen und chinesischen Kampfkünste

des Shaolin- Tempel einzugehen.

 

Regelmäßige Vortragsreihen und Lehrer- Schülergespräche gehören daher ebenso zu unserer Kampfkunst, wie der gleichberechtigte Einsatz verschiedener alter asiatischer Waffen.

 

Shorin- Te Ryu ist Selbstverteidigung.

 

Leider ist diese Aussage heute für viele Kampfsportarten nicht mehr selbstverständlich. Viel zu häufig ist die Kampfkunst zu Gunsten des Sportes zu einer reinen Wettkampfform verkommen. Mit dem Erfolg, das die erlernten und geübten Techniken dann häufig in einer echten Selbstverteidigungssituation nahezu nicht mehr zu gebrauchen sind.

 

Die ursprünglichen Kampfkünste des Shaolin- Klosters, das philippinische Eskrima und das Okinawa- Karate waren und sind jedoch ausschließlich zur Selbstverteidigung konzipiert.

Griff- und Haltetechniken, sowie bestimmte Druck- und Schlagtechniken zeichnen sie aus.

 

Das in unserer Schule unterrichtete Shorin- Te Ryu verfügt daher über eine Vielzahl dieser sehr effektiven Techniken und schon die Grundschule unseres Stils beinhaltet viele wirkungsvolle Anwendungen.

 

Aus diesem Grunde ist unsere Kampfkunst auch nicht für den Wettkampf geeignet, sondern ausschließlich zur Selbstverteidigung vorgesehen.

 

Shorin- Te Ryu ist Lebensschule.

 

Neben den kämpferischen Aspekten beinhaltet unser Shorin- Te Ryu aber auch einen reichen Schatz an philosophischen Werten und lebensnahen Tugenden.

 

Die buddhistischen Lehren des Shaolin sind hierbei nur eine Quelle aus der wir schöpfen,  die umfangreiche asiatische Lebensanschauung, aber auch abendländische Werte und Normen ergänzen unser Unterrichtsprogramm und tragen zu einer umfangreichen und dogmafreien Lebensschule bei. 

 

Dabei erlernen unsere Schüler im Unterricht heute oft fast schon in Vergessenheit geratene alte Tugenden und deren mögliche Anwendung im alltäglichen Leben.

Dies führt dann häufig zu der bereits Eingangs genannten positiven Veränderung des jeweiligen Charakters. Hierbei ändert sich mithin oft auch die Einstellung zum eigenen Körper und Geist und führt so zu einer insgesamt gesünderen und harmonischeren Lebenseinstellung.

 

Shorin- Te Ryu ist daher eine...

 

  • effektive Selbstverteidigung
  • aktive Gesundheitsvorsorge
  • echte Lebensschule
  • und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.