Okinawa-Karate

 

oder

"Die chinesische Kunst, die die Heimat verteidigt."

 

 

Die in unserem Dojo unterrichtete Kampfkunst nennt sich Shorin-Te Ryu.

 

Unser Shorin-Te Ryu setzt sich im wesentlichen aus den Lehren der alten Großmeister des Okinawa- Karate und den Künsten der legendären Shaolin- Mönche zusammen.

Hierbei können wir auf eine lückenlose, über 300-jährige direkte Überlieferungslinie von Meister zu Meister zurückblicken.

 

Dadurch wird die Kampfkunst in unserer Schule noch weitgehend in ihrer altüberlieferten Tradition gelehrt.

 

Unser Shorin- Te Ryu zeichnet sich insbesondere durch seine natürliche Atmung und relativ hohen Stellungen aus.

 

Auch werden die Techniken hier mit wesentlich weniger Körperkraft und Akrobatik durchgeführt, was wiederum der Grund dafür ist, daß dieser Kampfkunststil auch von älteren und nicht so beweglichen Menschen ausgeführt werden kann.

 

Karateunterricht im Shuri-Castel, ca.1937
Karateunterricht im Shuri-Castel, ca.1937

Im Unterschied zum heute weit verbreiteten modernen Karate wurde in den traditionellen Schulen kein Wert auf den sportlichen Wettkampf gelegt, ging es damals doch hauptsächlich um die Verteidigung des eigenen Lebens.

 

Dieser  alten Tradition folgend üben auch wir unsere Kampfkunst ausschließlich als Selbstverteidigungsform.

 

Shorin- Te Ryu ist weder ein weicher noch ein harter Stil. Im Laufe der Unterrichtseinheiten werden aber Schnelligkeit und Beweglichkeit verbessert, sowie kraftvolle und präzise Techniken erlernt.

 

Die hierbei vorherrschenden natürlichen Stellungen und Körperbewegungen erleichtern insbesondere älteren und nicht so beweglichen Menschen, sowie Kindern das Erlernen der Karatetechniken.

 

Trotz dieser natürlichen Bewegungen sind die Techniken aber äußerst wirkungsvoll und effektiv, zielen doch viele Übungen speziell auf Nervenpunkte oder empfindliche Körperzonen.

 

 Darüber hinaus gehören Durchsetzungsvermögen in den Techniken und die Fähigkeit aus der Verteidigung heraus unmittelbar zum Gegenangriff überzugehen ebenso zu den Grundprinzipien unserer Kampfkunst, wie der gleichberechtigte Einsatz von Händen und Füßen.

Weiterhin wird in unserem Unterricht auch ein großer Wert auf die geistigen und seelischen Bedürfnisse der Kampfkunstschüler gelegt.

 

Daher runden Meditation, Atem- und Entspannungsübungen, sowie regelmäßig stattfindende Lehrer/Schülergespräche unser Unterrichtsprogramm harmonisch ab.